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Darf ich vorstellen: Mein tolles, neues Team

Ich hatte es satt. Seit Mitte letzten Jahres musste ich ständig meinen angehenden Klienten verklickern, dass ich erst in 6-8 Wochen wieder freie Kapazitäten habe. Das war extrem unbefriedigend für die Klienten. Und auch für mich.

Klar, wenn du den Entschluss gefasst hast, beruflich etwas zu verändern, dann willst du das schnell angehen. Die meisten meiner Klienten schlagen sich Monate, manchmal sogar Jahre mit der Frage rum: Soll ich gehen oder soll ich bleiben? Und wenn ich gehe, was kann ich dann mit meiner Vita am Arbeitsmarkt machen? Verständlich, dass Klient:innen dann das Coaching lieber heute als morgen beginnen wollen.

Es war Zeit, das Business auf die nächste Stufe zu heben und mir Unterstützung durch erfahrene Karriereberater:innen zu suchen.

Als ehemalige Personalerin kenne ich mich mit Personalauswahl aus. Schnell hatte ich eine Stellenausschreibung für Karrierecoaches erstellt und diese über die Sozialen Medien verbreitet. Am nächsten Tag klingelt das Telefon und meine Kollegin Britta ist am Telefon und sagt: „Du suchst doch einen Karrierecoach. Könntest du dir vorstellen, mit mir zu arbeiten?“

Britta Touré

Britta Touré

Was für eine Frage? Britta ist und war für mich schon seit langer Zeit so etwas wie ein Vorbild in Sachen Karrierecoaching. Wir arbeiten beide für die Telekom und beraten und trainieren Mitarbeiter, die ihren Job verloren haben und sich nun auf dem internen und externen Arbeitsmarkt neu positionieren wollen. Daher wusste ich: sie ist ein Vollprofil in Sachen Karriereberatung! Schon viele Male habe ich mir bei ihr Rat geholt, z. B. zu:

Bewerbung für Menschen über 55

Das ist leider nicht von der Hand zu weisen: ab 50 wird es deutlich schwerer, sich erfolgreich auf eine neue Position zu bewerben. Bewerbermanagement-Systeme filtern, auch, wenn es nicht erlaubt ist, Bewerbungen von älteren Mitarbeitern raus und versenden automatisiert eine Absage. Es müssen also andere Bewerbungsstrategien her. Und da hat Britta eine beeindruckende Erfolgsquote.

Executive Summary

Bewerbungen und Lebensläufe für Führungskräfte, insbesondere auf C-Level-Niveau sehen anders aus. Der Executive Summary, einer von Brittas Schwerpunkten, ist eine adressatengerechte Zusammenfassung der Kompetenzen und Erfahrungen. Wir machen super Erfahrungen mit dem Executive Summary- auch bei Bewerbern über 50, egal ob Führungs- oder Fachkraft. Ein super Instrument für Initiativbewerbungen, Bewerbungen bei Personalberatern und auch für ausgeschriebene Stellen.

Verdeckter Arbeitsmarkt

Das sind die Stellen, die besetzt werden, bevor sie überhaupt ausgeschrieben werden. Und um an die zu kommen, braucht es andere Strategien. Damit kennt Britta sich bestens aus. Während mein Zugang zum verdeckten Arbeitsmarkt über die sozialen Medien XING und Linkedin geht, hat Britta noch andere Lösungen auf Lager. Z.B. die KI-gestützte Initiativbewerbung

(KI-gestützte) Initiativbewerbung

Initiativbewerbungen lehnen viele ab. Ein großer Fehler! Denn 70 Prozent aller Stellen werden gar nicht ausgeschrieben, weil sie schon vorher besetzt werden. Wie du als Bewerber Firmen findest, bei denen sich eine Initiativbewerbung lohnt, das weiß Britta aus dem Ef-Ef. Sie kennt die digitalen Tools, die mittels künstlicher Intelligenz errechnen, wo die Chancen für eine Initiativ-Bewerbung besonders hoch sind.

Britta im Coaching

„Britta hat mir die Adressatensicht bei Bewerbungsverfahren verdeutlicht. Das hat mir super geholfen, meine Kompetenzen ganz anders zu präsentieren. Die Resonanz auf meine „neuen“ Bewerbungen hat mich total überrascht.“

Yvonne L. (Agile Expert)

Auch meine beiden weiteren Coaches arbeiten mit mir für die Telekom. Wir nutzen die gleichen Tools und Methoden und haben den gleichen professionellen Anspruch an Coaching und Beratung.

Eugenia Schmitt

Eugenia Schmitt

Eugenia misst zwar nur 1,6 m, aber sie bringt eine geballte Ladung an Coachingerfahrung mit. Auch Eugenia kenne ich aus dem Telekomumfeld. Als Mathematikerin, Informatikerin und promovierte Ökonomin bringt sie Erfahrungen aus dem Finanzbereich und aus dem Hochschulbereich mit. Denn, wenn sie nicht für mich oder die Telekom arbeitet, lehrt sie an der Hochschule und unterstützt Akademiker und insbesondere Post Docs bei der beruflichen Neuorientierung und dem Einstieg in die Wirtschaft. Ihre Schwerpunkte sind zum Teil ganz andere als meine und daher ist auch sie eine perfekte Ergänzung für unser Team:

Entscheidungsfindung

Gerade in Umbruchssituationen, gibt es viel zu entscheiden: Wie viel Gewicht will ich der Karriere geben? Soll ich wirklich die Stelle im Ausland annehmen? Macht es in meinem Alter Sinn, nochmal zu studieren, um mir meinen Traum zu erfüllen? Kann ich mir karrieretechnisch ein Sabbatical überhaupt leisten? Entscheidungen analytisch und faktenbasiert treffen und das im Einklang Erfahrung, Intuition und Gefühl – das ist Eugenias Steckenpferd.

Kommunikation und Gesprächsführung

Führung ist zum Großteil Kommunikation. Und da kennt Eugenia sich in der Tiefe aus. Sie bringt eine Menge an hochkarätigen Ausbildungen zu diesem Thema mit. Diese nutzt sie um Führungskräfte auf schwierige Gesprächssituationen oder auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten.

Karriereberatung für Wissenschaftler und PostDocs

Eugenia hat selbst promoviert, lehrt an der Hochschule und kennt die Herausforderungen von Wissenschaftlern, wenn das Wissenschaftszeitgesetz zuschlägt. Der Wechsel in die Wirtschaft bringt einige Herausforderungen mit sich. Ich habe Eugenia u.a. an Bord geholt, weil sie sich bestens in der Hochschullandschaft auskennt und viel Erfahrung darin hat, Post Docs in den Arbeitsmarkt zu bringen.

Fast hätte ich es vergessen: Sie ist auch noch ein absolutes Sprachentalent. Neben Englisch coacht sie auch auf Tschechisch, Slowakisch und Kroatisch.

Eugenia im Coaching

Claudia Hoboldt

Claudia habe ich an Bord genommen, weil sie unglaublich viel Erfahrung in der Outplacement und Newplacement Beratung hat und auch als Führungskraft. Ihre Führungserfahrung gibt sie in Führungskräftetrainings unter anderem an Mitarbeiter großer Konzerne wie Siemens, Daimler, Vodafone weiter. Auch sie kenne ich über die Arbeit für die Telekom und daher weiß ich auch von ihr: Fachlich ist sie genauso ein Schwergewicht wie meine beiden anderen Partner(innen).

Ihre Schwerpunkte:

Hartnäckige Enablerin

Was mich an ihr besonders fasziniert, ist, dass sie sich selbst als hartnäckige Enablerin beschreibt. Insbesondere Frauen, die nach der Elternzeit zurück in den Beruf möchten, Frauen, die in Führung wollen, Frauen zu mehr Selbstbewusstsein für ihr Vorstellungsgespräch und ihren Job zu verhalfen – das hat sie sich auf ihre Fahne geschrieben.

Raus aus der Sackgasse

Aber nicht nur Frauen sind bei ihr in den besten Händen. Wann immer es um die Gestaltung von Umbruchssituationen geht, ist Claudia ein Coach, der den Klient:innen strukturierend, hinterfragend und vor allem ermutigend zur Seite steht, im Weg stehende Glaubenssätze aus dem Weg räumt und den Blick auf neue Perspektiven freimacht.

Expertise in Personalberatung und Zeitarbeit

Und noch eine Facette bringt Claudia in unser Team ein. Sie hat viel Jahre als Führungskraft in einer Personalberatung und einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet. Das heißt, sie kennt diesen Teil des Arbeitsmarktes in- und auswendig und weiß, welche Chancen und Risiken mit dieser Form der Arbeit einhergehen.

Claudia im Coaching

„Ich hatte mich so verrannt in meiner Sackgasse. Claudia hat mir mit kreativen Impulsen den entscheidenden Kick gegeben. Ohne sie hätte ich mich das nie getraut und den Absprung gewagt“ Bettina J. Assistentin der GF

Laura

Zu guter Letzt möchte ich euch Laura, unsere Team-Assistentin vorstellen, ohne die ich längst verloren gewesen wäre. Sie ist Psychologin und wird in Kürze ihren Masterabschluss machen. Wenn sie nicht gerade studiert oder uns unterstützt, dann macht sie ihre erste Coaching-Ausbildung oder übersetzt Vorträge in die Gebärdensprache.

Laura ist als Digital Native für uns alle eine große Unterstützung, weil sie nahezu alle unsere technischen Probleme löst, und immer ein offenes Ohr für unsere und vor allem für die Anliegen unserer Klient:innen hat.

Silkes Team in einer Sitzung

Ich bin so stolz auf mein Team und auch auf mich. „Suchen Sie sich Mitarbeiter, die besser sind als Sie selbst.“ Das habe ich als Personalerin immer meinen Führungskräften gesagt und diesem Grundsatz bin ich jetzt bei der Auswahl meiner Coaches auch gefolgt. Ich will mein Licht gar nicht unter den Scheffel stellen. Es ist eher so, dass wir uns wunderbar ergänzen und voneinander lernen. Denn die Arbeitswelt dreht sich enorm schnell. Im Team können wir die Veränderungen viel besser im Blick haben und professionell darauf reagieren.

Egal, von welchem Coach du begleitet wirst: alle folgen meinem Coaching-Prozess. Wir nutzen die gleichen Tools und sprechen die gleiche Sprache, denn wir alle haben einen systemischen Hintergrund. Wir sind alle Vollblut-Karriereberaterinnen, jede hat ihr Schwerpunkte, in denen sie sich ganz besonderes zuhause fühlt, aber wir haben viele Jahre Erfahrung in allen Phasen der Karriereberatung. Willst du uns kennenlernen? Dann melde dich an zur Beruflichen Kaffeepause.

1 Kommentar zu »Darf ich vorstellen: Mein tolles, neues Team«

  1. Herzlichen Glückwunsch liebe Silke, zu diesem tollen Team! Ich freue mich, deine Kolleginnen auf diese Weise kennengelernt zu haben – bis auf Laura, die ich schon in Aktion erleben durfte.
    Liebe Grüße
    Sandra

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Foto: Anette Hammer, Freistil-Fotografie

Silke Grotegut war 14 Jahre als HR-Expertin in einem DAX-Konzern tätig. Heute arbeitet sie als Karriere-, Bewerbungs- und Laufbahncoach und begleitet Professionals bei ihrer beruflichen Neuorientierung.

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